Hier dreht sich alles um den Helicopter, das faszinierende Fluggerät der Welt.
helifliegen | 23 Juni, 2010 15:15
Die Internetplattform Facebook ist in aller Munde. Die Anzahl ihrer Mitglieder wächst weltweit stündlich und es ist erstaunlich, dass hier verschiedene Altersgruppen, aber auch unterschiedliche soziale Schichten gleich stark vertreten sind. Eines der typischen Kennzeichen von Facebook ist die Bildung diverser Gruppen, die zum Teil echte Interessengemeinschaften darstellen, zum anderen Teil aber auch nur Spaßgruppen darstellen.
Als Facebookmitglied und echter Hubschrauberfan habe ich neulich den Suchbegriff Hubschrauber eingegeben. Ich erwartete nicht viel und war erstaunt: Es gibt bereits Hunderte, wenn nicht sogar Tausende verschiedener Seiten und Gruppen, die etwas mit Hubschrauber oder Helikopter zu tun haben - international gesehen natürlich.Da gibt es Vereinigungen ehemaliger Hubschrauberpiloten und solcher, die es noch werden wollen. Es gibt verschiedene Hubschrauberunternehmen, die hier vertreten sind, und es gibt Gruppen, die die Bergung Verletzter mit dem Helikopter zum Inhalt haben. Es gibt auch Spaßgruppen zum Thema Helikopter. Entweder diejenigen, die sich mit dem Modellbau beschäftigen oder diejenigen, die sich mit Haut und Haar dem sogenannten Helikopterspiel verschrieben haben.
Nicht zu vergessen jene "Saufkumpanen", die ihre Gruppe als Helikopter bezeichnen, weil ein gewisser Zustand in ihrem Kopf nach mehr oder weniger Alkoholkonsum dem Drehen der Propeller eines Hubschraubers wohl ähnelt....
Jedenfalls wurde mir durch dieses sagenhafte Suchergebnis wieder einmal die Faszination, die Hubschrauber und Helifliegen auf Menschen jeden Alters und Einkommens ausüben, wieder einmal aufs neue überdeutlich vor Augen gestellt!
helifliegen | 21 Juni, 2010 14:50
helifliegen | 18 Juni, 2010 18:00
Die Zeit, als die meisten Menschen sich ein paar Wochen zur sommerlichen Erholung erlauben, fliegt eilend herbei. Manche Menschen fahren in ferne Länder, andere entspannen in Balkonien, und wiederum andere nützen den bienniellen Fußballhype um sich eine „Daheim-WM“ samt Vuvuzela, Strandbar und original afrikanischem Trommelensemble zu gönnen.
Aber viele sind auch ratlos, wie sie ihre arbeitsfreie Zeit sinnvoller verbringen sollen als ihren Urlaub auf der Terrasse des Eigenheimes, vor der Flimmerkiste, oder bei einem lauwarmen Bier am örtlichen Dorffest. Und die Reise an den weißen Sand in Griechenland, welche man doch alljährlich so erholsam pflegte will man sich zwischen all den Tumulten in Attika dieses Jahr nicht antun. Und wenn dann nicht noch dieses verstauchte Fußgelenk wäre, welches das Wandern in den Bergen zur Qual macht! Und, und, und...
Diese Zeitgenossen müssen nicht länger bangen, in den eigenen vier Wänden zu versauern. Denn wir bei Heli-Transair haben genau für solche Notfallsituationen vorgesorgt und können mit einem spannenden Angebot an Rundflügen für alle vorschnell verzweifelten aufwarten – und das zu einem für jedermann durchaus erschwinglichen Preis; schließlich soll auch weniger betuchten Unentschlossenen etwas geboten werden!Bei einem Rundflug können Sie aus einem mannigfaltigen Angebot auswählen: Soll es nun unsere Burgen- und Schlösser-Tour sein, bei dem Sie sich kunsthistorisch weiterbilden können und gleichzeitig die Natur genießen? Oder vielleicht lieber doch eine waghalsige Jagd durch die Straßenschluchten der Mainmetropole Frankfurt im Wechselspiel zwischen Moderne und Tradition? Oder einfach nur mal querfeldein, ohne bestimmtes Ziel, einfach einmal Höhenluft schnuppern? - auch kein Problem: mit unserem Südhessen-Rundflug erleben sie Natur pur.
Natürlich müssen Sie sich nicht für einen dieser Vorschläge entschließen – wir sind flexibel: Sie können selbstverständlich auch für sich und ihre Gäste einen exklusiven Flug buchen bei dem wir die Wahl des Termins und die Route ganz auf Ihre Bedürfnisse abstimmen. Schließlich ist es unser großes Anliegen, dass jeder voll auf seine Kosten kommen soll – der Kunde ist König.
helifliegen | 07 Juni, 2010 10:08
Achtung: NICHT EINHEIZEN!
Ja, solch eine Erinnerung, klebe ich immer an die Ofentür, um nicht zu vergessen, eben kein Feuer zu machen. An diesem morgen, keine leichte Aufgabe – es nicht zu tun. Da zum einen nicht gerade angenehme Temperaturen herrschten (sommerlich-hochalpines Klima – das Thermometer zeigt 11,3 °C in der Küche) und zum anderen, weil ich kurz inne halten musste, um mich kühl, von einem alten Gefährten verabschieden zu können. Ich war ein wenig traurig und auch bei ihm ging es kalt her. So, genug gesülzt.
Heute bekommen wir unseren neuen Ofen geflogen, also mussten wir uns von altbewährten trennen (nicht ganz umsonst, das könnt Ihr mir glauben). War früher das halbe Dorf von Nöten, wenn eine Hütte beliefert werden musste (z.B. „Alpensherpas“), so konnten wir heute, auf die Hilfe eines Helikopters zählen.
Auch wenn das neue Gerät per Helikopter gekommen ist, und so doch ein Großteil der Last vom Fluggerät übernommen wurde, stellte der Ausbau und der Transport des alten Ofen, ins Freie, doch so einiges an Arbeit dar. Der Platz, wo der Helikopterpilot, den neuen absetzen und den alten aufnehmen wird, musste natürlich schneefrei gemacht werden. Schneefrei im Sommer? Im hochalpinen Gelände – ja, und das nicht zu knapp. Eine geschlossene Schneedecke umgibt noch die Bonn Matreier Hütte – auf 2750 Meter Seehöhe. Ein Gast und Freund des Hauses, welcher davor die Nacht bei uns verbracht hatte, half mir noch sehr zeitig in der Früh, den bereits am Vortag frei gemachten Platz, um einiges zu vergrößern. Mehr Schnee muss weg! Unser Freund und Gast, ist nicht nur allzeit bereit, wenn Muskelkraft und technisches Know-How von Nöten ist – Nein, Er ist auch noch leidenschaftlicher Modellhubschrauberpilot. Wie sehr sich diese zwei Arten des Fliegens ähneln und das Fluggerät selbst, hat Er mir bei einer Tasse Kaffee erzählt. Hatte ich bis dato nicht gewusst und habe ziemlich gestaunt.
„Na, da müssen wir noch gut 1 ½ Meter wegnehmen – den Landeplatz vergrößern, dass der Pilot sich besser orientieren kann“.
Für 14 Uhr, wurde uns der Helikopter angekündigt. Schon eine Weile davor, haben wir uns auf der Terrasse versammelt und Augen und Ohren gespitzt und das Ankommen des Helikopters, voll Spannung erwartet. Kleine Smalltalks kamen zustande. Ich plauderte mit Hannes, holte mir noch ein paar Infos zum Thema Helikopter... usw. Auch wenn für die Meisten der Anwesenden, solche Aktionen, nichts neues darstellten, weil Sie Sie schon öfters erlebt hatten, waren wir trotzdem alle in freudiger Erwartung.
Alles was Bilder machen kann - Kamera, Handy und natürlich auch analoge Fotoapparate, waren griffbereit und sorgfältig eingestellt, sodass uns nichts entgeht, wenn der Helikopter kommt, weil wir ja diesen Moment, natürlich auch für später in Erinnerung halten möchten. Das „Bonner-Team“, Hannes und Conrad, die „Wegarbeiter-Crew“ und zwei Stammgäste aus Deutschland – alle warteten wir gespannt, bis schon bald das Geräusch rotierender Blätter – der unvergleichbare Sound eines Helikopters, zu hören war. Bestes Flugwetter – dachte ich mir. War es doch davor noch etwas stürmisch und bedeckt, so wurde es gegen 14 Uhr, wolkenlos und windstill. Für den Wind zeigte sich wer anderer verantwortlich – der Helikopter, als er behutsam zur Landung ansetzte. Um die besten Fotos schießen zu können, muss man auch sehr nah ran. Nah ran, bedeutet aber auch, einen sicheren Halt am Boden zu finden – am besten knien, um nicht von der Gewalt des Windes, welchen der Helikopter verursacht, umgeworfen zu werden.
Jeder Flug- und Handgriff saß. Man merkte gleich, hier sind Profis am Werk. Der Hubschrauber landete nicht unweit von der Hütte entfernt, um uns das Transportnetz aushändigen zu können. Mithilfe des Co-Piloten und den zahlreichen Helfern, wurde der alte Ofen, sachgerecht, in das Transportnetz gepackt. Ich begab mich wieder in eine Position, von der ich das Spektakel am besten bildlich festhalten konnte. Vorerst klingt es wie ein starkes Surren, und dann, wenn die Rotorblätter ihre volle Drehzahl erreicht haben, steigt er hoch, währenddessen der Schnee gespenstisch aufgewirbelt wird.
Das beachtliche an Helikoptern ist es doch, dass Sie quasi in der Luft stehen bleiben können. Diese Funktion, oder dieses spezielle technische Detail, ist auch absolut notwendig, um in der Luft, eine exakte Position, über die zu aufnehmende Fracht, einnehmen zu können. Über ein Seil, wurde dann der eingenetzte Ofen vom Helikopter aufgenommen. Die an sich schwere Last, an der wir uns davor ziemlich mühten, wurde vom Helikopter, beinah spielerisch bewältigt. Dann ging alles recht schnell und bald sah man ihn verschwinden – aus dem realen Bild, einer zauberhaft schönen Bergkulisse.
Der Flug des neuen Ofen, ähnelte dem Abtransport des Alten, ziemlich genau, eben halt in umgekehrter Bildfolge.
Fazit:
Ob Helikopterpiloten oder „Alpensherpas“, ob Gäste oder Freunde – alle werden von uns bekocht. Auf dem neuen Ofen versteht sich. Nach dem Essen, bleibt dann meist genügend Zeit, für Geschichten – vom Tragen per Hand und von geflogenen Lasten. Hüttenromantik zwischen alten Erfahrungen und neuester Technik.
Fotos: Christof Heinz
helifliegen | 06 Juni, 2010 15:54
Ist es die höchste Helikopter Plattform, oder einfach nur der spektakulärste Landeplatz, welchen Piloten zu bewältigen haben, wenn Sie am „Capital Gate“, in Abu Dhabi landen wollen. Ich kann es Euch nicht genau sagen, aber zweiteres ganz sicher. Ein exakt maßstabgetreues Modell, musste gebaut werden, um den Scherwinden auf die Spur zu kommen, welche sogar für extrem erfahrene Piloten, zur tödlichen Falle werden könnten. Nicht nur für die Helikoptercrew – sowieso schon schlimm genug, sondern auch für einen Vielzahl von Menschen, welche sich im Gebäude befinden, wenn das Fluggerät, durch die Glasfassade, ins innere breschen würde.
Beeindruckende Bilder, eine grandiose Story, welche „National Geographic“ ausgestrahlt hat, eingeschlossen natürlich, die faszinierendsten wie auch die beängstigten Aufnahmen, von Helikoptern, welche unter dem Einfluss von Scherwinden, ins trudeln gerieten. Ich kann mir denken, dass es schon auf anderen – sozusagen 'normalen' Plattformen, nicht so einfach ist, zu landen. Meine Erfahrungen, diesbezüglich, beschränken sich nur auf die Rolle des Beobachters, aber gerade unter dem Blickwinkel eines Laien, bekommt dieser spezielle Akt einer Helikopterlandung, etwas extra faszinierendes. Muss schon allein das Fliegen, solch eines Fluggerätes, der 'nackte Wahnsinn' sein und dann noch vielleicht inmitten einer cool-wirkenden Skyline, auf einer Plattform landen – im Herzen einer Großstadt – gewaltiger Gedanke!
Irgendwie komme ich nicht aus dem schwärmen heraus, was mich immer öfters mit dem Gedanken spielen lässt, meinen weißen Pflegerkittel, gegen die Bekleidung eines Helikopter Pilot zu tauschen. Und nicht nur das – versteht sich von selbst, sondern natürlich den Beruf gleich mit. Dann bräuchte ich Sie nicht nur mehr zu bewundern, sondern ich dürfte selbst fliegen.
Das „Capital Gate“, in Abu Dhabi, ist fertiggestellt und die Plattform wurde um zwei Meter abgesenkt. Exakt zwei Meter, um den Scher- und Sogwinden, die Möglichkeit zu nehmen, aufzukommen, welche den Piloten, hätten gefährlich werden können. Wer weiß, aber man darf natürlich auch träumen, vielleicht bin ich es einmal, der dort landet, während ein neuer Pfleger, dort, wo ich sonst immer stand, die Helikopter faszinierend beobachtet, wie sie auf der Plattform des Klinikum landet.
Wer weiß, ...
helifliegen | 04 Juni, 2010 19:49
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